Milben bei Katzen
Kratzen, Schuppen, kahle Stellen: sieben Warnzeichen für Milben bei der Katze und was Sie tun können, damit Ihre Katze gesund bleibt.
Allergien bei Katzen werden oft spät erkannt. Welche Auslöser typisch sind, woran Sie eine Allergie erkennen und was dagegen hilft.
Allergien sind bei Katzen weit verbreitet, werden jedoch oft erst spät erkannt. Im Gegensatz zu Hunden zeigen Katzen ihre Beschwerden häufig versteckt – sie kratzen sich seltener offensichtlich, sondern putzen sich übermäßig oder ziehen sich zurück. Symptome wie Juckreiz, Haarausfall oder Magen-Darm-Probleme können leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Deshalb bleibt eine Allergie bei Katzen oft lange unerkannt und wird erst diagnostiziert, wenn die Beschwerden chronisch werden.
Viele Katzenbesitzer bemerken nicht sofort, wenn ihre Katze an einer Allergie leidet, da die Symptome schleichend auftreten. Während ein Hund mit Juckreiz sich sichtbar kratzt oder beißt, reagieren Katzen oft subtiler:
Diese unspezifischen Symptome erschweren die Diagnose. Eine tierärztliche Abklärung schließt zunächst andere Ursachen aus; ein Allergietest allein kann eine Allergie nicht feststellen.
Nicht jede negative Reaktion auf ein bestimmtes Futter oder eine Umweltkomponente ist eine echte Allergie. Es gibt wichtige Unterschiede:
📌 Tipp: Wenn deine Katze regelmäßig Juckreiz, Verdauungsprobleme oder Atemwegsbeschwerden zeigt, solltest du die Möglichkeit einer Allergie in Betracht ziehen und eine tierärztliche Abklärung veranlassen.
Katzen können auf verschiedene Stoffe allergisch reagieren. Während einige Allergien durch Futterbestandteile ausgelöst werden, sind andere auf Umweltfaktoren oder Parasiten zurückzuführen. Die vier häufigsten Allergiearten sind:
Eine Futtermittelallergie entsteht, wenn das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Bestandteile im Futter reagiert. Meistens sind es Proteine, die eine allergische Reaktion auslösen. Häufige Allergene sind:
🐟 Fisch
🐔 Huhn
🥩 Rind
🌾 Pflanzliche Proteine (z. B. aus Weizen, Mais oder Soja)
🥛 Milchprodukte
Typische Symptome:
📌 Tipp: Eine Ausschlussdiät ist die beste Methode, um eine Futtermittelallergie zu diagnostizieren.
Bei Umweltallergien (auch Atopische Dermatitis genannt) reagiert die Katze auf Stoffe aus ihrer Umgebung, wie z.B.:
🍃 Pollen von Bäumen, Gräsern oder Blumen
🏠 Hausstaubmilben
🌿 Schimmelpilze
Diese Allergien können saisonal (z.B. im Frühling) oder ganzjährig auftreten.
Typische Symptome:
📌 Tipp: Ein Luftreiniger oder häufiges Staubsaugen kann helfen, die Allergenbelastung zu reduzieren.
Eine der häufigsten Hautallergien bei Katzen ist die Flohspeichelallergie. Dabei reagiert das Immunsystem überempfindlich auf den Speichel von Flöhen – selbst ein einziger Biss kann heftige Reaktionen auslösen!
Typische Symptome:
📌 Tipp: Selbst wenn du keine Flöhe siehst, kann eine Allergie bestehen. Eine konsequente Flohprophylaxe ist daher entscheidend.
Kontaktallergien sind bei Katzen seltener als Futter- oder Umweltallergien. Dabei reagiert die Katze auf direkten Hautkontakt mit einem bestimmten Stoff, wie z. B.:
🧴 Reinigungsmittel oder Waschmittel
🛏 Bestimmte Stoffe in Katzenbetten oder Teppichen
🥣 Plastik- oder Metallnäpfe
🕯 Duftkerzen oder Raumsprays
Typische Symptome:
📌 Tipp: Verwende hypoallergene Materialien für Näpfe, Decken und Katzenstreu, um Kontaktallergien zu vermeiden.
Allergien bei Katzen können sich auf unterschiedliche Weise äußern, abhängig davon, welche Allergieart vorliegt. Manche Symptome sind eindeutig, während andere leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden können.
Viele Katzen mit Allergien zeigen Hautreaktionen, die sich unter anderem durch folgende Symptome äußern:
📌 Besonders auffällig: Katzen mit Futtermittel- oder Umweltallergien lecken oder kratzen sich oft so stark, dass offene Wunden oder verkrustete Hautstellen entstehen.
Vor allem bei Futtermittelallergien sind Verdauungsprobleme ein häufiges Symptom.
📌 Wichtig: Gelegentliches Erbrechen bei Katzen ist nicht ungewöhnlich. Wenn deine Katze jedoch regelmäßig nach dem Fressen erbricht oder Durchfall hat, könnte eine Futtermittelallergie die Ursache sein.
Einige Katzen mit Umweltallergien zeigen Symptome, die an einen Schnupfen oder Asthma erinnern. Dazu gehören:
📌 Achtung: Wenn deine Katze plötzlich Atemnot bekommt oder röchelnde Geräusche macht, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen.
Ohrenprobleme sind ein weiteres häufiges Anzeichen für eine Allergie, besonders bei Futtermittel- oder Umweltallergien.
📌 Tipp: Chronische oder wiederkehrende Ohrentzündungen können ein Hinweis auf eine Allergie sein – besonders, wenn keine Milben nachweisbar sind.
Wenn deine Katze eines oder mehrere der oben genannten Symptome zeigt, solltest du sie tierärztlich untersuchen lassen. Besonders wichtig ist ein Tierarztbesuch, wenn:
✅ Die Symptome über mehrere Wochen anhalten oder schlimmer werden.
✅ Deine Katze offene Wunden oder kahle Stellen durch übermäßiges Putzen entwickelt.
✅ Dein Haustier häufig erbricht oder anhaltenden Durchfall hat.
✅ Es zu Atemproblemen oder auffälligem Keuchen kommt.
📌 Frühe Diagnose = bessere Behandlungsmöglichkeiten! Je früher eine Allergie erkannt wird, desto schneller kann man gegensteuern und Beschwerden lindern.
Kratzt sich deine Katze ständig, putzt sie sich kahl oder knabbert an den Pfoten, steckt nicht immer eine Allergie dahinter. Juckreiz ist ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen. Wer die Ursache kennt, kann gezielt helfen.
Ist der Juckreiz stark, bleibt er länger als ein paar Tage bestehen oder entstehen Krusten, kahle Stellen oder offene Wunden, gehört deine Katze in tierärztliche Hände. Je früher die Ursache gefunden wird, desto schneller kommt sie zur Ruhe.
Da die Symptome einer Allergie bei Katzen oft unspezifisch sind, ist die Diagnose eine Herausforderung. Es gibt jedoch bewährte Methoden, um die Ursache der Beschwerden herauszufinden und gezielt zu behandeln.
Wenn der Verdacht auf eine Futtermittelallergie besteht, ist eine Ausschlussdiät mit anschließender Provokation die zuverlässigste Methode zur Diagnose. Dabei erhält die Katze meist 8 Wochen, bei Bedarf bis zu 12 Wochen, ausschließlich eine tierärztlich ausgewählte, bedarfsdeckende Diät mit bisher nicht gefütterten oder ausreichend hydrolysierten Proteinen.
Ablauf der Ausschlussdiät:
✅ Alle bisherigen Futterquellen werden komplett weggelassen.
✅ Eine geeignete, bedarfsdeckende Diät wird konsequent gefüttert.
✅ Während des Diätversuchs werden keine weiteren Zutaten eingeführt.
✅ Bei Besserung erfolgt unter tierärztlicher Anleitung eine Provokation mit dem bisherigen Futter. Kehren die Beschwerden zurück, stützt das die Diagnose.
📌 Wichtig: Während der Diät dürfen keine Leckerlis, Essensreste oder andere Futtermittel gegeben werden, da dies die Ergebnisse verfälschen könnte.
Umweltallergien werden nach Ausschluss anderer Ursachen klinisch diagnostiziert. Blut- und Hauttests helfen vor allem bei der Auswahl von Allergenen für eine Hyposensibilisierung:
🔬 Bluttest:
💉 Intradermaler Test (Hauttest):
📌 Tipp: Weder Haut- noch Bluttest können allein feststellen, ob deine Katze eine Umweltallergie hat. Für Futtermittelallergien sind sie nicht zuverlässig.
Allergietests ersetzen keine klinische Abklärung. Ein Allergietagebuch kann helfen, mögliche Zusammenhänge zu erkennen.
📖 Was sollte ins Allergietagebuch?
✅ Wann treten die Symptome auf? (z.B. nach dem Fressen, im Frühling)
✅ Welche Futterbestandteile wurden gegeben?
✅ Gab es Veränderungen in der Umgebung? (neue Reinigungsmittel, Katzenstreu)
✅ Wann war der letzte Flohschutz?
Durch diese Notizen kann der Tierarzt gezielter eine Diagnose stellen.
Da die Symptome von Allergien leicht mit anderen Krankheiten verwechselt werden können, ist eine exakte Diagnose entscheidend, um die richtige Therapie einzuleiten. Besonders Hautprobleme und Verdauungsbeschwerden können auch durch andere Faktoren wie Parasiten, Pilzinfektionen oder bakterielle Entzündungen verursacht werden.
📌 Tipp: Eine Allergie-Diagnose erfordert oft Geduld – doch sobald das Allergen identifiziert ist, kann deine Katze gezielt behandelt werden.
Sobald eine Allergie bei einer Katze diagnostiziert wurde, geht es darum, die Symptome zu lindern und die auslösenden Allergene möglichst zu vermeiden. Die Behandlung hängt von der Art der Allergie ab, doch es gibt verschiedene Ansätze, die helfen können.
Wenn eine Futtermittelallergie festgestellt wurde, muss das Futter dauerhaft umgestellt werden. Mögliche Lösungen sind:
🥩 Hypoallergenes Futter:
🍗 Single-Protein-Diät:
🥦 BARF (Biologisch Artgerechte Rohfütterung):
📌 Tipp: Radikale Futterwechsel vermeiden! Katzen sind Gewohnheitstiere – eine langsame Umstellung ist wichtig, um Stress oder Verdauungsprobleme zu verhindern.
Bei starken allergischen Reaktionen können Medikamente helfen, um den Juckreiz und Entzündungen zu reduzieren.
💊 Antihistaminika (z.B. Cetirizin oder Loratadin)
💉 Kortison (Glukokortikoide)
🌿 Natürliche Alternativen
📌 Tipp: Medikamente immer mit dem Tierarzt absprechen, um Nebenwirkungen zu vermeiden!
Für Katzen mit Umweltallergien gibt es die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung (Allergie-Impfung). Dabei bekommt die Katze über Monate hinweg kleine Mengen des Allergens verabreicht, sodass sich das Immunsystem langsam daran gewöhnt.
✅ Vorteile:
❌ Nachteile:
📌 Tipp: Diese Therapie ist besonders bei Pollen- oder Hausstauballergien sinnvoll und sollte von einem spezialisierten Tierarzt durchgeführt werden.
Für Katzen mit Hautallergien gibt es einige bewährte Hausmittel, die den Juckreiz lindern können:
🛁 Tierärztlich empfohlene Haferpräparate können gereizte Haut beruhigen, wenn die Katze die Anwendung toleriert.
🍯 Medizinischer Honig kommt bei bestimmten Wunden nach tierärztlicher Anweisung infrage, nicht als Allergietherapie.
❄️ Kühle, feuchte Kompressen können Juckreiz vorübergehend lindern.
📌 Wichtig: Nicht jedes Hausmittel ist für Katzen geeignet – einige Pflanzen oder ätherische Öle können giftig sein! Vor der Anwendung immer tierärztlichen Rat einholen.
Cetirizin und Loratadin kennen viele aus der eigenen Hausapotheke gegen Heuschnupfen. Deshalb liegt die Frage nahe, ob diese Antihistaminika auch einer Katze mit Juckreiz oder Pollenallergie helfen. Die ehrliche Antwort: manchmal ein wenig, oft aber nicht ausreichend.
Antihistaminika hemmen die Wirkung von Histamin, einem Botenstoff allergischer Reaktionen. Bei Katzen ist der allergische Juckreiz jedoch nur zum Teil auf Histamin zurückzuführen. Einige Katzen sprechen auf ein Antihistaminikum an, vor allem bei leichten Beschwerden. Bei vielen bessert sich der Juckreiz dagegen kaum. Ob ein Behandlungsversuch sinnvoll ist, lässt sich nur nach einer gründlichen Untersuchung beurteilen.
Je nach Ursache kommen bei Katzen andere Maßnahmen in Frage: eine konsequente Flohbehandlung aller Tiere im Haushalt, eine Ausschlussdiät, Kortison für einen begrenzten Zeitraum, Ciclosporin oder eine Hyposensibilisierung bei Umweltallergien. Dein Tierarzt stellt die Behandlung individuell zusammen und entscheidet, ob und in welcher Dosierung ein Antihistaminikum zusätzlich eingesetzt wird.
Tipp: Notiere dir, ob und wie sich der Juckreiz unter einem Therapieversuch verändert. Diese Beobachtungen helfen deinem Tierarzt bei der weiteren Planung.
Auch wenn sich nicht jede Allergie verhindern lässt, gibt es einige Maßnahmen, um das Risiko zu minimieren oder die Symptome zu lindern. Eine gesunde Lebensweise, gute Hygiene und eine angepasste Umgebung können helfen, allergische Reaktionen bei Katzen zu vermeiden.
Eine bedarfsdeckende Ernährung unterstützt die Gesundheit deiner Katze. Eine Futtermittelallergie lässt sich dadurch aber nicht sicher verhindern.
🥩 Verträgliche Proteine und eine bedarfsdeckende Ration sichern die Nährstoffversorgung.
🚫 Bekannte Allergene meiden, statt pauschal bestimmte Zutaten auszuschließen.
💧 Genügend Flüssigkeit: Feuchtfutter kann die Wasseraufnahme unterstützen.
📌 Tipp: Entscheidend sind individuelle Verträglichkeit und eine vollständige Nährstoffversorgung, nicht der Verarbeitungsgrad des Futters.
Eine saubere Umgebung und regelmäßige Fellpflege tragen dazu bei, allergische Reaktionen zu reduzieren.
🖌 Regelmäßiges Bürsten – Entfernt lose Haare und reduziert Hautschuppen.
🛁 Sanfte Hautpflege – Spezielle Katzen-Shampoos helfen bei empfindlicher Haut (bei Bedarf).
🧴 Pfotenpflege nach Spaziergängen – Falls deine Katze nach draußen geht, entferne Pollen oder Schmutz mit einem feuchten Tuch.
📌 Tipp: Zu häufiges Baden ist kontraproduktiv – Katzen regulieren ihren Hautschutz selbst durch Putzen.
Gerade Katzen mit Umweltallergien reagieren empfindlich auf Stoffe in ihrer Umgebung. Hier einige Maßnahmen zur Allergieprävention:
🏠 Saubere Wohnräume: Regelmäßiges Staubsaugen (am besten mit HEPA-Filter) hält Hausstaubmilben in Schach.
🌿 Pollen vermeiden: Falls deine Katze nach draußen geht, den Freigang an die örtliche Pollenbelastung anpassen.
🛏 Waschbare Katzenbetten: Regelmäßig bei hoher Temperatur waschen, um Milben und Allergene zu entfernen.
💨 Luftreiniger nutzen: Filtert Pollen, Staub und andere Allergene aus der Luft.
📌 Tipp: Teppiche und Vorhänge sind wahre Staubfänger – glatte Böden und waschbare Materialien sind für allergische Katzen besser geeignet.
📌 Tipp: Selbst Wohnungskatzen können sich über Schuhe oder Kleidung Flöhe einfangen – daher lohnt sich eine Flohprophylaxe auch bei ihnen.
Durch diese einfachen Maßnahmen kannst du das Allergierisiko deiner Katze senken und ihr helfen, ein beschwerdefreies Leben zu führen.
Allergien bei Katzen sind oft schwer zu erkennen und können das Wohlbefinden deines Vierbeiners erheblich beeinträchtigen. Doch mit der richtigen Diagnose und Behandlung lassen sich die Symptome meist gut in den Griff bekommen.
Bei anhaltendem Juckreiz, Hautveränderungen oder wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden solltest du deine Katze zeitnah untersuchen lassen.
Die richtige Behandlung hängt immer von der Art der Allergie ab. Ob Futterumstellung, Medikamente oder Hyposensibilisierung – eine individuell angepasste Lösung sorgt dafür, dass deine Katze trotz Allergie ein glückliches und beschwerdefreies Leben führen kann.
Durch eine angepasste Ernährung, gute Hygiene und eine saubere Umgebung kannst du aktiv dazu beitragen, dass deine Katze weniger unter ihrer Allergie leidet. Besonders Katzen mit Umweltallergien profitieren von einem staub- und pollenarmen Zuhause.
📌 Merke: Allergien bei Katzen sind zwar meist chronisch, aber mit der richtigen Pflege und Behandlung kannst du deinem Vierbeiner ein entspanntes und gesundes Leben ermöglichen.
Ja. Katzen können wie Menschen und Hunde Allergien entwickeln. Am häufigsten sind die Flohspeichelallergie, Futtermittelallergien und Umweltallergien gegen Pollen, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze. Sie zeigen sich vor allem durch Juckreiz, übermäßiges Putzen und Hautveränderungen, manchmal auch durch Verdauungs- oder Atembeschwerden.
Eine Pollenallergie gibt es auch bei Katzen. Anders als beim Menschen zeigt sie sich aber meist an der Haut: Juckreiz an Kopf, Hals und Bauch, kahle Stellen oder kleine Krusten. Niesen, tränende Augen oder Husten kommen ebenfalls vor. Treten die Beschwerden immer zur gleichen Jahreszeit auf, ist das ein wichtiger Hinweis für deinen Tierarzt. Da Niesen und Augenausfluss auch auf Katzenschnupfen hindeuten können, sollte die Ursache abgeklärt werden.
Eine Allergie gegen Hausstaubmilben verursacht meist ganzjährige Beschwerden, die sich in der Heizperiode verstärken können. Typisch sind Juckreiz, übermäßiges Putzen, Hautrötungen und kahle Stellen, seltener Niesen oder Husten. Eine Umweltallergie wird nach Ausschluss anderer Ursachen klinisch diagnostiziert. Ob Hausstaubmilben als Auslöser infrage kommen, beurteilt der Tierarzt anhand des Verlaufs und gegebenenfalls von Allergietests zur Therapieplanung. Ein positiver Test allein beweist keine Allergie.
Ein wissenschaftlicher Nachweis, dass homöopathische Mittel Allergien bei Katzen wirksam behandeln, fehlt bislang. Wichtig ist vor allem, dass deine Katze durch Behandlungsversuche nicht zu lange auf eine wirksame Therapie warten muss. Anhaltender Juckreiz führt schnell zu offenen Stellen und Hautinfektionen.
Typische Anzeichen sind Juckreiz, übermäßiges Lecken, Haarausfall, Verdauungsprobleme oder Atemwegsbeschwerden wie Niesen oder Husten. Manche Katzen entwickeln auch wiederkehrende Ohrentzündungen oder Hautrötungen.
Allergien können bei Katzen aller Rassen auftreten. Eine pauschale erhöhte Anfälligkeit von Siamkatzen, Maine Coons oder Perserkatzen lässt sich daraus nicht ableiten.
Ja, eine Allergie kann sich jederzeit im Leben einer Katze entwickeln, selbst wenn sie jahrelang dasselbe Futter gefressen oder in der gleichen Umgebung gelebt hat.
Wenn deine Katze anhaltenden Juckreiz, kahle Stellen, Magen-Darm-Probleme oder Atemnot zeigt, solltest du sie untersuchen lassen. Auch wenn die Symptome trotz Futterumstellung oder Pflege nicht besser werden, ist eine tierärztliche Abklärung notwendig. Bei Atemnot sofort den tierärztlichen Notdienst kontaktieren.
Ja, einige Hausmittel können helfen:
Aber: Hausmittel ersetzen keine tierärztliche Behandlung!
Nein, aber die Symptome lassen sich mit Medikamenten, Hyposensibilisierung oder Anpassungen in der Umgebung (z. B. Luftreiniger, regelmäßiges Staubsaugen) deutlich lindern.
Ja, es gibt Fälle, in denen Katzen auf menschliche Hautschuppen, Hundehaare oder andere Katzen allergisch reagieren. Diese Allergien sind jedoch selten.
Ja, je nach Allergieart können folgende Medikamente helfen:
📌 Tipp: Medikamente immer mit dem Tierarzt absprechen, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Weil mir das Wohl Ihrer Katze am Herzen liegt:
Bei Fragen zu Allergien bei Ihrer Katze, kontaktieren Sie mich gerne.
Ihr Dr. vet. Henning v. Lützow
Lassen Sie es untersuchen, bevor aus kleinen Beschwerden ein großes Problem wird. Dr. med. vet. Henning v. Lützow nimmt sich Zeit für Sie und Ihr Tier.